Wer mal bei Whimpy´s essen gehen will, wird neben einem durchaus leckeren Bürger mit Pilzen noch etwas anderes finden. In gewisser Weise ist hier nämlich die Zeit der Apartheid stehen geblieben und dies wird bereits bei der Kleidung deutlich. Der Geschäftsführer ist in zivil, die leitenden Mitarbeiterinnen tragen lediglich ein Hemd, während die schwarzen Kellnerinnen und Küchendamen alle noch Mützen tragen dürfen.
Nun heißt das nicht, dass die weißen Mitarbeiterinnen wirklich besser gestellt sind. Aber erstens lebt die Apartheid doch hier insofern weiter, dass nicht die schwarzen Mitarbeiterinnen mal den weißen sagen dürfen, wo es lang geht. Und zweitens macht sich die auch noch in der Kleidung mehr als deutlich. Wer kommt da nicht auf die Idee, dass in einem Land mit dem Motto „Better live for all“ doch noch an gewissen Punkten die alten Zeiten erhalten geblieben sind.
Und bevor sich hier irgendwo jemand zu früh aufregt, kommt einfach mal an einen Entry Counter. Wenn er ein besonderes Glück hat, wird er von einem schwarzen Beamten als Weißer ganz besonders tiefgründig angeblickt. Genauso wenig wie Whimpy´s ist jedoch auch die repräsentativ für das heute Südafrika mit einem schwarzen Präsidenten und zwei Frauen als Speaker der Parlamentskammern.
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